Donnerstag, 22. Januar 2026

Familiengottesdienste in der Fastenzeit

Herzliche Einladung

Mit dem Aschermittwoch (lateinisch Feria quarta cinerum – „vierter Tag, der Mittwoch, der Asche“ – oder Dies cinerum – „Tag der Asche“, auch Aschertag) beginnt in der Westkirche seit dem Pontifikat Papst Gregors des Großen die vierzigtägige Fastenzeit. Der Tag vor dem Aschermittwoch ist der Fastnachtsdienstag.

Die Bezeichnung Aschermittwoch geht auf den Brauch zurück, im Gottesdienst die Asche der im Vorjahr gesegneten und verbrannten Palmzweige zu weihen und den Gläubigen ein Kreuz aus dieser Asche auf die Stirn zu zeichnen. Die Aschenweihe und der Empfang des Aschenkreuzes gehören zu den heilswirksamen Zeichen der Kirche, den sogenannten Sakramentalien.

Das Aschenkreuz, das den Gläubigen auf die Stirn gezeichnet wird, ist ein sichtbares Zeichen der Umkehr und der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens. Zugleich verweist das Kreuz auf die Hoffnung des christlichen Glaubens: Durch das Kreuz Christi führt der Weg zum Leben und zur Auferstehung. So verbindet das Aschenkreuz die Erinnerung an unsere Endlichkeit mit der Zusage von Gottes Barmherzigkeit und lädt ein, den Weg der Fastenzeit bewusst im Zeichen des Kreuzes zu gehen.

Die Fastenzeit erinnert an die 40 Tage, die Jesus Christus fastend und betend in der Wüste verbrachte (vgl. Mt 4,2), und dient der inneren Vorbereitung auf das Osterfest.