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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Elisabeth in Zweibrücken gehören.

Bubenhausen

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Rimschweiler

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Zweibrücken

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Heilig Kreuz

Adresse: Gutenbergstr. 12, 66482 Zweibrücken

Geschichte

Die erste Heilig Kreuz Kirche aus dem Jahr 1879 war ein in Kreuzesform errichter neugotischer Hallenbau mit Vierungsturm. Doch in der Bombennacht des 14. März 1945 wurde sie bis auf die Außenwände zerstört. Der Wiederaufbau in den Jahren 1949/50 erfolgte nach Plänen des Würzburger Architekten Prof. Albert Boßlet auf den alten Fundamenten. Dabei wurde der Bau zur Gutenbergstraße hin um 16 Meter verlängert. Am 17. September 1950 wurde die neue Heilig Kreuz Kirche eingeweiht. 1959 kam der freistehende Glockenturm dazu
1987/88 erfolgte eine gründliche Umgestaltung des Innenraums nach den Richtlinien des 2. Vatikanischen Konzils. Seitenaltäre, Kommunionbank und Kanzel verschwanden. Der Altarraum wurde zur Gemeinde hin erweitert und der Altar in die Mitte gestellt. Der Chorumgang aus der Vorkriegskirche wurde geöffnet und in den Kirchenraum einbezogen. Die Kirche erhielt auch neue Glasfenster und schließlich im Jahr 1995 eine neue Orgel.

Heilg Kreuz Kirche Innenraum
Heilig Kreuz Kirche vor 1945

Fenster

Ein Fenster der Heilg Kreuz Kirche

Die drei mittleren Chorfenster wurden 1950 von der Firma Münchner Glaskunst hergestellt. Sie zeigen die Geburt Jesu, die Kreuzigung Jesu mit Maria und Johannes und die Auferstehung Jesu.
Die neuen Fenster im Chor, Chorumgang und Kirchenschiff wurden von Joachim Dorn, Nürnberg, entworfen und von der Karlsruher Glaskunst Herbold ausgeführt Die neuen Chorfenster sind farblich an das Blau der Bildfenster angepasst, farbige Glaseinsätze deuten einen Regenbogen an.
Die Fenster im Kirchenschiff sind heller gehalten. Je nach Sonneneinstrahlung tauchen sie das Kirchenschiff in ein farbig helles, mitunter gleißendes "Raumlicht".

Altar und Ambo

Der Altar der Heilig Kreuz Kirche
Der Ambo der Heilig Kreuz Kirche
Der Tabernakel der Heilig Kreuz Kirche

Altar und Ambo sind das letzte größere Werk der Landstuhler Dominikanerin Burghildis Roth (1932-1987). Sie schuf noch die Modelle; der Guss erfolgte in der Metallgießerei Becker in Pirmasens.
Auf den vier Sichtflächen des quadratischen Altars sind Motive der Johannes-Apokalypse dargestellt. Auf der Nordseite sehen wir Menschen in der Drangsal, Gesicht und Hände nach Jesus (durch ein gekröntes Auge dargestellt) ausgerichtet.
Auf der Ostseite befindet sich das Lamm als Symbol Christi über den siebzehn Zonen, in die im Zuge der Pfarrerneuerung die Pfarrgemeinde eingeteilt worden war.
Die Südseite zeigt eine Kelter mit Vögeln und Weintrauben als Zeichen des Gerichts über alle Völker, die Westseite schließlich die Anbetung des Allerheiligsten bei der Öffnung des siebten Siegels unter Blitz und Donner.

Leichter eingängig ist das Motiv des Ambo. Apokalyptische Tiere und Ketten symbolisieren die Kriegsfurie, der auch die alte Heilig Kreuz Kirche zum Opfer fiel (aufsteigender Rauch!). Doch aus der Zerstörung wachsen die Zeichen des Lebens: blühende Rosen und über allem die offene Buchrolle, das Buch des Lebens aus der Johannes-Offenbarung.

Der Tabernakel wurde nach dem Tod von Sr. Burghildis von Helmut Schollenberger, Speyer, gestaltet: ein stilisierter Tulpenkelch mit der aufgehenden Sonne. Bei geöffneten Türen ist der alte Tabernakel aus der Vorkriegskirche sichtbar. Er zeigt vier Engelwesen und die Inschrift: "Seht das Gezelt Gottes unter den Menschen".

Taufbecken
In der kleinen Taufkapelle rechts vom Chor befindet sich das auf drei Fischkörpern aufruhende Taufbecken von Helmut Schollenberger.
Marienbild
An der Stirnseite des rechten Seitengangs hängt ein Marienbild des Zweibrücker Hofmalers Joh. Chr. von Mannlich (1741-1822).
Ein Sandsteinrelief der Vorkriegskirche
Das in die linke Seitenwand eingelassene Sandsteinrelief mit König David stammt noch aus der Vorkriegskirche, ebenso die drei Statuen im rückwärtigen Teil des linken Seitengangs.
Kreuzweg
Den Kreuzweg an der rechten Seitenwand schuf der Zweibrücker Arzt und Künstler Dr. Christoph Legner.

Orgel

Mit ihren 3003 Pfeifen, verteilt auf 44 Register, gehört sie zu den bemerkenswertesten Orgeln der weltweit tätigen österreichischen Firma Rieger.
Die Orgel besteht aus vier Teilwerken, die über drei Manuale und das Pedal bespielt werden. Der Prospekt vereint 33 Pfeifen in einem farblich auf die Kirchenfenster abgestimmten Gehäuse.
Außerhalb der Gottesdienste erklingt das Instrument immer wieder bei Konzerten.


Text: Dr. Rainer Schanne
Fotos: Dr. Stefan Paul, Heinz Burkhardt

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